BERLINER KATZENSERVICE
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Oh du schöne Weihnachtszeit...

Bald ist es wieder soweit: Weihnachten steht vor der Tür. Nicht nur für viele Menschen bedeutet das viel Stress, auch unsere Stubentiger können durch die ungewohnt hektischen Aktivitäten und Veränderungen in der Wohnung mit Stresssymptomen reagieren. Auch lauert bei vielen Dekorationen für sie eine hohe Verletzungsgefahr.

 

Damit die Weihnachtszeit nicht nur für Sie, sondern auch für Ihre Fellnasen angenehm und besinnlich wird, hier ein paar Tipps, worauf Sie achten sollten:

Lametta, Engelshaar, Geschenkbänder und Lichterketten…

…sind besonders bei verspielten Katzen sehr beliebt und wecken Neugier. Alles leuchtet, knistert und schimmert. Schnell können im Spieleifer ein paar Fäden verschluckt werden. Leider reichen schon kleine Mengen aus, um bei Ihrer Katze einen möglichen Darmverschluss zu verursachen. Ich höre jedes Jahr aufs Neue von solchen Vorfällen und Notoperationen. Ebenso können sich die Stubentiger in Geschenkbändern und Lichterketten verfangen – sollten sie danach in Panik geraten, kann dies bis zur Strangulation führen.

Kerzen

Viele Fellnasen fühlen sich vom flackernden Kerzenlicht magisch angezogen und müssen dieses seltsame Licht genauer in Augenschein nehmen. Schnell werden hier Barthaare angesenkt, es kann zu schweren Verbrennungen kommen oder das leicht entflammbare Fell fängt Feuer. Zum Glück gibt es mittlerweile täuschend echte Kerzen mit LED-Beleuchtung für jeden Geschmack und Ihre Katze ist geschützt.

Weihnachtsstern, Mistel, Christusdorn & Co.

Sie sehen wunderschön aus, sind jedoch für Katzen giftig. Hier reichen schon kleinste Mengen des Milchsaftes aus, um bei Katzen Vergiftungs-erscheinungen wie z.B. lokale Reizungen und zentralnervöse Störungen hervorzurufen. Sollten Sie den Verdacht haben, Ihre Katze hat eine dieser Pflanzen angeknabbert oder gefressen, kontaktieren Sie bitte umgehend einen Tierarzt oder eine Tierklinik!!!  

Schokolade

Wer kennt das nicht: zur Advents- und Weihnachtszeit steht die süße Verführung wieder hoch im Kurs und wird gerne offen liegen gelassen. Aber Achtung: Schokolade enthält das Alkaloid Theobromin welches im Körper der Katze angereichert und nicht mehr abgebaut werden kann. Besonders Bitterschokolade enthält einen hohen Bestandteil der Substanz. Schon Kleinstmengen können ausreichen um bei Ihrem Liebling Vergiftungen hervorzurufen. Auch hier gilt, bitte nehmen Sie umgehend Kontakt mit einem Tierarzt oder Tierklinik auf, sollte sich Ihre Katze an Ihrer Schokolade vergangen haben. Und so nebenbei, Schokolade, Pralinen usw. sehen auch    in verschlossenen Glasbehältern sehr dekorativ aus ?.

Räucherstäbchen, Duftöle & Co.

Sie steigern das menschliche Wohlbefinden, besonders in der dunklen Jahreszeit – sollten jedoch außer Reichweite von Ihrem Liebling aufgestellt werden, da Duftöle und z.B. auch Schneespray giftige Substanzen für Ihre Katze enthalten.

Weihnachtsbaum

Und zum Schluss noch ein kätzisches Highlight: der Weihnachtsbaum. Nicht selten wird dieser als neuer, persönlicher Kratzbaum angesehen und muss natürlich sofort erkundet werden. Angefangen von umstürzenden Weihnachtsbäumen, inklusive im Geäst hängender Katze bis zu zerschlagenen Glasweihnachtskugeln und daraus möglichen Schnittverletzungen an den Pfötchen ist alles möglich. Schließlich wurde ja ein neues Kletterparadies geschaffen ?. Daher empfiehlt es sich, auf katzensicheren Weihnachtsschmuck auszuweichen, z.B. Kunststoffkugeln oder zumindest die Glaskugeln für Katzen unzugänglich aufzuhängen.

Ebenso sollten die Stubentiger nicht an den Nadelhölzern knabbern, da verschluckte Tannennadeln auch zu großen Darmproblemen führen können.   

Viele Katzen bevorzugen auch abgestandenes und leicht modriges Wasser, gerne auch aus dem Weihnachtsbaumständer. Dies ist jedoch wenig bekömmlich, da der Weihnachtsbaum giftige Stoffe wie z.B. Harze über das Wasser absondert. Daher sollte der Zugang durch eine Decke oder Holz unzugänglich gemacht werden.

Ich hoffe oben genannte Tipps helfen Ihnen mögliche Gefahrensituationen vorzubeugen oder zu umgehen. Selbstverständlich hat jede Katze ihren eigenen Charakter und Vorlieben aber: In jeder Mieze steckt ein kleines Wildkätzchen.